Projektarbeit International

Unterstützung einer Schule für syrische Flüchtlingskinder im türkisch-syrischen Grenzgebiet (Provinz Mardin)

 

Diese Grund-und Realschule wird finanziert von Soroptimist Deutschland zusammen mit der Welthungerhilfe Deutschland.

Das Spendenaufkommen von SID erreichte bis 1/2016 145 000  €.

 

 

"DAKTARI for Maasai"

 

Düsseldorfer Zahnärzte gründen Hilfsprojekt in Tansania

 

Professor Dr. Martin Jörgens, renommierter Zahnmediziner aus Düsseldorf, hat gemeinsam mit seinen Kollegen Dr. Caroline Kentsch und Professor Dr. Marcel Wainwright in Tansania ein Hilfsprojekt zur Behandlung von Zahnerkrankungen ins Leben gerufen.

 

Das Projekt "Daktari for Massai" geht auf eine Afrika-Reise des Zahnmediziners zurück, die ihn an die kenianische Grenze in die nordwestlichen Gebiete Tansanias führte. Dort ließ er sich von einem Ranger in dessen Dorf Ololosokwan bringen. Die einzige medizinische Versorgung der 5000-Seelen-Gemeinde bestand in einer bescheidenen Klinik ohne Strom und fließendes Wasser. Einen Zahnarzt gab es nicht. Professor Dr. Martin Jörgens entschied spontan, den dort ansässigen Maasai zu helfen.

 

"Als ich über der Eingangstür zu Zimmer 4 der kleinen Klinik das Schild "DAKTARI" - Suaheli für Doktor - las, wusste ich, dass wir endlich den Platz in Afrika für unser lang ersehntes Hilfsprojekt gefunden hatten", erinnert sich der Mediziner. "Noch am gleichen Tag versprach ich dem Dorfältesten, dass wir dort eine Zahnstation einrichten würden."

 

Eine Zusage, die mit viel Energie, Disziplin und Liebe zur Detailplanung langfristig realisiert wird. Die Düsseldorfer Zahnärzte bezogen Zimmer 4 am Fuße des Kilimandscharo mit einem netzunabhängigen Dentalkit. Schnell sprach sich unter den Maasai herum, dass sie ihre Zahnschmerzen in der Klinik loswerden konnten. Große Familienverbände nahmen Tagesmärsche auf sich, um insbesondere Behandlungen von infektionsbedingten Schmerzen durchführen zu lassen. Schnell lernten die Mediziner das Wort "Keme", womit die Maasai "Schmerz" bezeichnen.

 

Das deutsche Ärzteteam versorgte seine Patienten tagtäglich unter erschwerten Bedingungen bis tief in die Nacht. Neben der Kariesbehandlung waren Extraktionen von Weisheitszähnen, Wurzelresten und Milchzähnen an der Tagesordnung - alles medizinsche Eingriffe, die die Maasai bis zu diesem Zeitpunkt mit Buschmesser oder Meißel und ohne Anästhesie selbst durchgeführt hatten. Da die allgemeine Akzeptanz für den medizinischen Fortschritt und damit die Anzahl der Patienten stetig anstieg, musste ein einfacher Bürostuhl herhalten, damit die beiden Mediziner nicht nur abwechselnd, sondern auch gleichzeitig behandeln konnten.

 

Mit ihrem unermüdlichen Einsatz in der Hitze Tansanias gelang es den engagierten Zahnärzten, allein bei ihrem ersten Aufenthalt mehr als 220 Dorfbewohner von zum Teil unerträglichen Schmerzen zu befreien.

 

Bei seiner letzten Reise in den Osten Afrikas, brachte Professor Jörgens zwei mobile Dentalstühle, zahnärztliche Instrumente und ein Medikamentensortiment von Deutschland mit, um die Patienten vor Ort noch besser versorgen zu können.

 

Die Soroptimisten Club Düsseldorf-Pempelfort unterstützen "Daktari for Maasai" langfristig.

 

Das Deutsche Medikamenten-Hilfswerk Medeor hat ein Stiftungskonto "Daktari for Maasai" eingerichtet. Hier kann zielgerichtet gespendet werden. Dieses Geld wird nur für die Anschaffung von Medikamenten und zahnmedizinischen Equipment verwendet.

 

Deutsches Medikamenten-Hilfswerk action Medeor e.V.
"Daktari for Maasai"

Weitere Informationen unter
www.medeor.de
www.dentalspecialists.de

 


 Bild_3.jpg

 Bild_1.jpg

Nach oben


Top